Sport- und umweltfreundliche Stadt 2009
Auszeichnung als sport- und umweltfreundliche Stadt
Zahlreiche Gründe nannte der Präsident des badischen Sportbundes, Staatssekretär Gundolf Fleischer, in seiner Ansprache, um Bad Dürrheim als eine Sport- und umweltfreundliche Stadt zu küren.
Die Stadt Bad Dürrheim kann sich ein neues Schild ans Revers stecken. Darauf steht: Sport- und umweltfreundliche Stadt 2009. Mit der Auszeichnung des Badischen Sportbundes Freiburg (BSB) und des Badischen Gemeindeversicherungs-Verbandes (BGV) wurde im Rahmen der diesjährigen Sportlerehrung am Freitag, 06. November 2009, ein Scheck in Höhe von 5000 Euro überreicht.
Gundolf Fleischer, Präsident des BSB, bezeichnete den organisierten Sport als „größte Bürgerbewegung“ mit allein über 3,7 Millionen Mitgliedern im Land. Ohne die Unterstützung der Kommunen wäre der Vereinssport nicht möglich: jedes Jahr wird der Sport mit vier Milliarden vom Bund, den Ländern und Kommunen gefördert, davon entfallen über 3,2 Milliarden Euro, rund 80 Prozent, auf die Kommunen. Damit seien die Städte und Gemeinden die größten Sponsoren des Sports. Bad Dürrheim täte sich hier in besonderer Weise hervor. Nicht nur das große Sportangebot der Stadt, auch das große Engagement der Vereine, ihre Zusammenarbeit mit den Schulen seien wichtige Kriterien, so Fleischer. Jeder dritte Einwohner sei Sportvereinsmitglied. Nicht zuletzt würden in Bad Dürrheim hochklassige Sportveranstaltungen ausgetragen, wie die Deutschlandtour der Radprofis, die Ausrichtung von deutschen Radsportmeisterschaften oder der jährlich stattfindende RiderMan. Nicht nur die lange Tradition des Sports in Bad Dürrheim mit insgesamt 22 Sportvereinen habe die Jury überzeugt. Auch spüre man, mit wie viel Herzblut die Kur- und Bäderstadt immer wieder Höhepunkte organisiere und Wert auf die umweltgerechte Sanierung von Anlagen lege. „Wir hoffen, dass Sie das Preisgeld in Höhe von 5000 Euro verwenden, um die Qualität noch weiter zu verbessern“, so Gundolf Fleischer. Glückwünsche zur Prämierung gab es auch von Franz Gajevski von den Badischen Versicherungen (BGV), die gemeinsam mit dem BSB diesen Wettbewerb ausgeschrieben hatten.
„Sport ist der Gesellschaft“, sagte Bürgermeister Walter Klumpp, der betonte, dass durch den Sport auch Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, gefördert würden. Was der Sport der Stadt Bad Dürrheim bedeute, zeige auch die jährliche Sportlerehrung, die finanzielle Unterstützung der Vereine, die Förderung von nationalen Wettkämpfen sowie die Unterhaltung vielfältiger Sportstätten.
Bereits zum zweiten Mal hatten BSB und BGV den Wettbewerb ausgelobt. Bei den Städten von 10.000 bis 20 000 Einwohnern machte Bad Dürrheim nun das Rennen. Dafür mussten die Verantwortlichen eine umfangreiche Dokumentation über das Sportgeschehen in der Stadt abgeben. Kriterien bei der Bewertung waren unter anderem Angebot und Qualität von Sportstätten, Förderung und Unterstützung des Schulsports, Unterstützung der Stadt an die Vereine, aber auch ehrenamtliche Tätigkeiten oder die Umsetzung des Umweltgedankens beim Bau oder bei Erweiterungen der Sportstätten. Das überdurchschnittlich gute Sportangebot und die vielen Sportstätten der Stadt Bad Dürrheim werden nun mit einem Preis belohnt.
In Bad Dürrheim und den Ortsteilen sind 22 Sport treibende Vereine aktiv; sowohl der Leistungs- wie auch der Breitensport sind hier zuhause. Angebote gibt es für Menschen jeder Altersgruppe.

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