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Umwelt-Tipps

Auf der Eingangsseite zu Natur und Umwelt geben wir Ihnen jeweils aktuelle Tipps zum Schutz unserer Umwelt. An dieser Stelle haben wir die Umwelt-Tipps für Sie archiviert.

Mit einem "click" kommen Sie hier zu den Umwelt-Tipps (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Ambrosia-Bekämpfung
  • Andenken/Reisesouvenir
  • Benzin sparen
  • Computer-Flachbildschirme
  • elektrische Wärmepumpen
  • Förderprogramme Energie
  • Fünf Gründe für Mehrweg
  • Geschirrspülmaschine
  • Luftmesswerte
  • Nachhaltiges Spülen
  • Nistkästen im Garten
  • Radfahrtipps
  • Raumklimageräte
  • Recycling-Papier
  • Weihnachten fair
  • Weihnachten nachhaltig
  • Wespen


 

 

Stichwort

Unser Umwelt-Tipp

Tipp Nr.

Geschirrspülmaschine

-> oben

Adventszeit - die Zeit der festlichen Kaffeetafeln und üppigen Weihnachtsfeiern beginnt. Glücklich, wer da eine Spülmaschine besitzt.

Denn mit einer modernen Maschine spült man das Geschirr nicht nur bequemer, sondern in der Regel auch umweltfreundlicher und kostengünstiger als von Hand. Und: Wer sich für eine Neuanschaffung entscheidet, der hat es aus Umweltsicht leicht.

Fast alle neuen Spülmaschinen besitzen die Auszeichnung AAA für höchste Energieeffizienz, beste Reinigungs- und beste Trockenleistung - Mindestvoraussetzung auch bei EcoTopTen. Welche Geräte darüber hinaus besonders leise sind und einen hochwertigen Schutz vor Wasserschäden haben, erfahren Verbraucher ab sofort aus der aktualisierten EcoTopTen-Marktübersicht zu Geschirrspülmaschinen. 

Mehr >> www.ecotopten.de/news061204a.php
Direkt zur EcoTopTen-Marktübersicht geht´s hier >> www.ecotopten.de/prod_spuelen_prod.php.

2006-12

RC-Papier

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Recyclingpapiere weisen deutlich gringere Umweltbelastungen bei der Herstellung und Verarbeitung auf als Papiere aus Frischfasern.

Recyclingpapiere werden deshalb mit dem "Blauen Engel" (hier Link zu:  "Blauen Engel") ausgezeichnet. Dies garantiert:
!00% Altpapieranteil, Verwendung auch von Altpapieren z.B. aus Haushaltssammlungen, Verzicht problematischer Farbmittel, chlorfreie Bleichung und Verzicht einer ganzen Reihe weiterer Chemikalien.

Deshalb empfehlen wir:

  • Bevorzugen Sie Papier mit "Blauem Engel", RC-Papiere sind auch archivfähig!
  • Nehmen Sie bei Frischfaserpapieren Produkte mit "TCF-Zeichen" - chlorfrei gebleicht
  • Sparen Sie Papier zugunsten langlebiger Produkte
  • für edle Zwecke bietet sich Fair gehandeltes Bütten-Papier aus Baumwollresten an.
  • Oder noch besser: probieren Sie Papier aus Elefantendung: das besondere Papier, umweltfreundlich, und noch dazu aus fairem Handel!

Fair gehandelte Produkte erhalten Sie beispielsweise in den Weltläden, hier in Bad Dürrheim bei (>> click zu:) "Karibuni" in der Kurparkpassage.

2007-01

Förderprogramme für Maßnahmen im Energiebereich

-> oben

Klimaschutz ist DAS aktuelle Umweltthema. Der weltweite Energieverbrauch und die damit verbundenen hohen Emissionen von Treibhausgasen ist eine wichtige Ursache. Gegensteuern kann jeder ohne Verlust an Lebensqualität. Bessere Ausnutzung der eingesetzten Energien ("Effizienzsteigerung") und die Nutzung Erneuerbarter Energien sind überall machbar.

Verschiedene Stellen unterstützen die Markteinführung umweltfreundlicher Energietechniken mit einer Vielzahl von Förderprogrammen. "energiefoerderung.info" ist ein Service von BINE Informationsdienst und wird realisiert in Zusammenarbeit mit der Deutschen Energie-Agentur (dena). Nutzen Sie diese Förderinformationen mit allen Programmen für Private und finden Sie Ihren Zuschuss oder Ihre Kreditfinanzierung.

BINE Informationsdienst bietet Ihnen online einen Wegweiser durch die Vielzahl der Förderprogramme in Deutschland. In der Rubrik NEWS finden Sie interessante Neuigkeiten. Außerdem erhalten Sie Tipps, die zu einer erfolgreichen Antragstellung beitragen.

Machen Sie mit, Nutzen Sie die Förderprogramme und werden auch Sie Energiesparer!

Den Link zum BINE-Informationsdienst finden Sie hier: => Förderübersicht

2007-04

Gesundheitsgefahren durch Ambrosia-Pflanzen
Alle sind zur Beämpfung aufgerufen!

-> oben

Neben dem Riesenbärenklau ist eine weitere neu eingebürgerte Pflanzenart in die Schlagzeilen geraten. Umweltministerin Tanja Gönner und Sozialministerin Monika Stolz haben im April 2007 vor einer Ansiedlung und weiteren Verbreitung der ursprünglich aus Nordamerika eingeschleppten 'Ambrosia-Pflanze' gewarnt.
Als Folge des Klimawandels und der damit verbundenen wärmeren Witterung steige die Gefahr, dass die Pflanze, die sich in südlichen Ländern Europas vermehrt ausbreitet, auch hierzulande heimisch werden könne. Die Pollen der Pflanze wie auch einzelne Pflanzenbestandteile gelten als hoch allergen. Mit einer weiteren Verbreitung der Pflanze sei zu befürchten, dass die Zahl der von einer Allergie betroffenen Menschen im Land weiter ansteige. "Durch den Klimawandel findet die Pflanze günstigere Bedingungen vor und kann sich weiter ausbreiten. Deshalb sind wirksame Abwehrmaßnahmen erforderlich", so Umweltministerin Gönner und Sozialministerin Stolz.

Ein neu vom Umweltministerium und vom Ministerium für Arbeit und Soziales herausgegebenes Faltblatt gibt umfassende Informationen rund um die Ambrosia-Pflanze und zeigt mögliche gesundheitliche Belastungen sowie wirksame Abwehrmaßnahmen auf. An die Bevölkerung appellierten Gönner und Stolz, dabei mitzuhelfen die Ansiedlung der Pflanze einzudämmen. Aufgefundene Pflanzen sollten mit der Wurzel ausgerissen und über die Restmülltonne und nicht über den Kompost oder Biomüll entsorgt werden.

In Bad Dürrheim ist die Pflanze bislang noch nicht in größeren Vorkommen bekannt. Umweltbeauftragter Klaus-Peter Koch bittet alle Bürgerinenn und Bürger um erhöhte Aufmerksamkeit. "Wenn sich die Ambrosia-Pflanze bei uns zu größeren Beständen entwickeln konnte, ist eine wirksame Bekämpfung nur schwer möglich. Nur ein konsequentes Einschreiten bei den ersten Vorkommen verhindert aufwändige Bekämpfunkgsmaßnahmen in der Zukunft." erläutert Koch. Aufgrund der allergisierenden Wirkung der Pflanzenteile bittet der Umweltbeauftragte um Beachtung der im Faltblatt des Ministeriums genannten Hinweise beim Umgang mit der Pflanze.

Größere Vorkommen des Gewächses sollten außerdem der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW, Postfach 10 01 63, 76231 Karlsruhe,
Telefon: 0721/5600-0, Telefax 0721/5600-1456, E-Mail: Poststelle@lubw.bwl.de) gemeldet werden.

Das Faltblatt kann im Internet als pdf-Datei heruntergeladen werden:
http://www.um.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/32210/Ambrosia_Flyer.pdf?command=downloadContent&filename=Ambrosia_Flyer.pdf
oder
www.sozialministerium-bw.de/de/Gesundheit/81074.html


Das Faltblatt ist außerdem kostenlos erhältlich bei der LUBW
(www.lubw.baden-wuerttemberg.de) sowie beim Landesgesundheitsamt
(www.rp-stuttgart.de/servlet/PB/menu/1147354/index.html)

Fotos der Pflanze in verschiedenen Entwicklungsstadien mit weiteren Hinweisen im Internet unter: www.ambrosiainfo.de

2007-06

Andenken ohne schlechtes Gewissen

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Reisezeit ist Andenkenzeit. Doch Vorsicht: Nicht alles was auf Märkten, in Andenkenläden und Basaren angeboten wird ist zu empfehlen. Viele Andenken hinterlassen schmerzhafte Lücken im Artenbestand der Reiseländer!

Der neue WWF-Reiseratgeber hilft, verbotene Andenken zu erkennen und Arten zu schützen.

Hunderte von Souvenirs werden jedes Jahr auf deutschen Flughäfen beschlagnahmt. Was am Urlaubsort als Andenken lockte, entpuppt sich am Zoll als verbotene Ware. Denn ob Korallen, Reptilleder, traditionelle asiatische Medizin oder Tropenholz-Schnitzereien: Der Kauf falscher Souvenirs kann zum Aussterben von Arten führen.

Von welchen Erinnerungsstücken man besser die Finger lässt und bei welchen man guten Gewissens zugreifen kann, zeigt ab sofort der WWF-Souvenirführer.

Hier steht der WWF-Souvenirführer bereit: =>Souvenirführer

2007-07

Elektrische Wärmepumpe - eine erneuerbare Energie?

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In den Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energie werden elektrische Wärmepumpen, die beispielsweise Geothermie oder andere Formen der Umweltwärme nutzbar machen, nicht gefördert.

Erdwärmegestützte elektrische Wärmepumpen können als theoretisch erreichbaren Bestwert bis zu 35 % weniger Treibhausgase ausstoßen, als Gas-Brennwertheizungen. In der Praxis ist dieser theoretische Bestwert oft nicht erreicht. Damit ist die Klima- und Umweltwirkung nicht groß genug, um eine Förderung nach dem Martanreizprogramm des Bundes zu begründen.

Ein aktuelles Positionspapier des Umweltbundesamtes informiert über Hintergründe, Energiebilanz und Bewertung elektrischer Wärmepumpen.

Das Positionspapier kann als pdf-Datei hier aufgerufen werden: Positionspapier Wärmepumpen

2008-03

Aktuelle Luftmesswerte stündlich abrufbar

-> oben

Die LUBW - Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg - aktualisiert ab 1. Mai stündlich zwischen 12.00 Uhr und 21.00 Uhr die Ozonmesswerte im Land. Dies teilt das Umweltministerium in Stuttgart mit. "Wir wollen damit sicherstellen, dass sich vor allem ozonempflindliche Menschen über die jeweils aktuelle Situation informieren und entsprechende Vorkehrungen treffen können", so Umweltministerin Tanja Gönner.

Die aktuellen Messwerte sind im Internet abrufbar unter: www.lubw.baden-wuerttemberg.de (Stichworte: Luft - Luftdaten Messungen - Aktuelle Luftmesswerte - Ozon). Weiter wird über die Ozonkonzentrationen im Ozonansagedienst unter der Telefonnummer 0721/75 10 76 und im Fernsehtext des SWR ab Tafel 174 informiert.

Unter den angegebenen Adressen im Internet oder dem Fernsehtext des SWR finden sich auch die an den Luftmessstationen gemessenen Schwefeldioxid-, Stickstoffdioxid- und Feinstaub-Werte.

2008-05

Wespen - weitgehend unbekannt und zu Unrecht in Verruf geraten

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Wespen - kaum eine andere Tiergruppe der heimischen Fauna ist durch Vorurteile und biologisches Halbwissen stärker belastet. Verbreiten die fragilen Kerbtiere doch pünktlich zum Hochsommer immer wieder Angst und Schrecken. Ihre angeblich große Aggressivität und die Fähigkeit einiger Arten, schmerzhaft stechen zu können haben diese Insektengruppe zu Unrecht in Verruf geraten lassen.

Schlechter Ruf...
Der schlechte Ruf der Wespen begründet sich fast ausschließlich auf das Verhalten der Arten Deutsche Wespe (Vespula germanica) und Gemeine Wespe (Vespula vulgaris). Im Gegensatz zu allen anderen Faltenwespen werden sie von zuckerhaltigen Lebensmitteln angelockt. Beide Arten sind deshalb häufige Gäste auf der Terrasse zur Pflaumenkuchenzeit.
Die Nester dieser beiden Wespenarten sind meist sehr versteckt angelegt, so dass gerade die freihängenden, oft gut sichtbaren Nester der selbst in Nestnähe friedfertigen anderen Arten häufig in die Schusslinie einer ungerechtfertigten Zerstörungswut geraten. Alle weiteren Faltenwespenarten beenden ihre Entwicklung schon im Hochsommer und bilden kleinere Völker aus. Gänzlich harmlos sind die Feldwespen (Polistinae) mit ihren hüllenlosen, einwabigen Nestern.

...trotz großem Nutzen
Vielfach unbeachtet ist bisher der in unserer Gesellschaft gerne nachgefragte unmittelbare Nutzwert von Wespen. Als markanter Bestandteil der Fauna des menschlichen Siedlungsbereiches leisten Wespen einen wichtigen und effektiven Beitrag zur biologischen Schädlingsbekämpfung. Die sozialen Faltenwespen versorgen ihre Brut mit erheblichen Mengen diverser, teils lästiger Insektenarten und auch viele so genannte Schadinsekten.

Dies mögen ein paar belegte Einzelbeobachtungen veranschaulichen:

  • Ein Hornissenvolk trägt bis zu 500 g Beute pro Tag ein. Innerhalb von 6 Stunden trug ein Volk der Deutschen Wespe (300 - 400 Arbeiterinnen) rund 2500 Fliegen sowie 650 Schnaken und Mücken ein.
  • 60 Hornissenarbeiterinnen erbeuteten innerhalb einer Stunde 227 Fliegen.
  • Die vielen Grabwespenarten in unserer Umgebung haben sich sogar jeweils auf bestimmte Beutetiergruppen, wie z. B. Pflanzenläuse, Rüsselkäfer oder Schmetterlingsraupen spezialisiert und können diese sehr effektiv erbeuten.
    Grabwespen (Sphecidae) werden zudem als aussagekräftige Indikatorgruppe in der Landschaftsplanung eingesetzt.
  • Weitgehend unbekannt ist zudem die hohe Bestäubungsleistung der Wespen.

Wespen und Hornissen sind nicht agressiv. Wespenvölker gehen im Spätsommer zugrunde. nur die jeweiligen Königinnen suchen sich ein Winterquartier. Treten Wespen im Spätsommer in größerer Anzahl auf, hat das Volk seinen Höhepunkt meist bereits überschritten. Mit ein paar Verhaltenstipps können diese nützlichen Insekten fast immer auch in unserer unmittelbaren Nähe toleriert werden. Nur in Ausnahmefällen ist eine Nestumsiedlung oder gar eine Nestvernichtung durch einen Fachmann gerechtfertigt.

Weitere Informationen
Der aid-infodienst hat interessante Informationen zusammengestellt. Zur entsprechenden Seite des AID führt Sie dieser -> LINK

2008-09

Computerflachbildschirme: Energieverbrauch steigt mit der Auflösung

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EcoTopTen stellt Marktübersicht vor

Kaum jemand entscheidet sich heute noch für einen Röhrenmonitor, wenn er einen neuen Bildschirm für seinen Computer sucht. Längst haben Flachbildschirme dieser Technik den Rang abgelaufen. Und das aus gutem Grund. Denn Flachbildschirme sind nicht nur Platz sparender und strahlungsärmer sondern verbrauchen auch rund zwei Drittel weniger Strom als Röhrenmonitore. Auch die Auswahl an besonders energiesparenden Modellen, die die Anforderungen des Labels Energy Star erfüllen, hat sich in den letzten zwei Jahren deutlich vergrößert. Es gibt kaum noch Modelle auf dem Markt, die die Grenzwerte nicht einhalten. Andererseits zeichnen sich darunter einige Geräte bereits durch besonders gute Energieverbrauchswerte aus. Daher bietet EcoTopTen jetzt eine Marktübersicht zu Flachbildschirmen, die die Grenzwerte des Energy Stars um mindestens 30 Prozent unterschreiten.

Zwar werden die Anforderungen des Energy Stars an Computermonitore zurzeit überarbeitet und sind nach den aktuellen Vorschlägen auch sehr streng gesetzt, was das Öko-Institut begrüßt. „Aber die verschärften Grenzwerte treten voraussichtlich frühestens in einem Jahr in Kraft“, erläutert EcoTopTen-Projektleiterin Dr. Dietlinde Quack vom Öko-Institut. „Deshalb haben wir uns entschieden, unter den Guten schon jetzt die Besten zu empfehlen.“ Erfreulich: Auch dann noch ist die Auswahl mit insgesamt 67 Modellen sehr groß. Alle Geräte sind außerdem mit dem aktuellen TCO'03-Siegel zertifiziert, das weitere Mindestanforderungen an eine gute Bildqualität, geringere Strahlungswerte und die Recyclingfähigkeit garantiert.

Der Trend hin zu größeren Bildschirmflächen wird kritisch bewertet.  Mit der Größe des Bildschirms steigt in der Regel auch die Auflösung. Je mehr Bildpunkte jedoch durchleuchtet werden, desto größer ist auch der Energieverbrauch. Im Extremfall darf ein 22-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 1920x1200 Pixeln nach den Kriterien des Energy Stars bis zu 65 Watt im On-Modus verbrauchen. Bei einer angenommenen täglichen Nutzung von drei Stunden im Betrieb, drei Stunden im Stand-by und 18 Stunden ausgeschaltet sind dies rund 80 Kilowattstunden im Jahr. Ein typischer EcoTopTen-19-Zoller mit einer Auflösung von 1280x1024 Pixeln kommt dagegen nur auf 37 Kilowattstunden. Das entspricht einer Einsparung von aktuell rund 9,40 Euro.

Vom Kauf eines kleineren Modells mit niedrigerer Auflösung profitieren also die Umwelt und der eigene Geldbeutel. „Ein gutes Argument zu prüfen, ob man einen großen Bildschirm mit entsprechend hoher Auflösung tatsächlich benötigt“, findet die Expertin des Öko-Instituts.

witere Informationen: EcoTopTen-Marktübersicht zu Flachbildschirmen 

2008-10

Mach mit - spar Sprit!

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Broschüre des Innenministeriums gibt wertvolle Spar-Tipps

CO2-Emissionen und Flottenverbrauch sind Schlagworte in der aktuellen verkehrspolitischen Diskussion. Doch neben den veröffentlichten Normverbräuchen der Fahrzeuge spielt das eigene Fahrverhalten für den Spritverbrauch eine wichtige Rolle.

Durch eine intelligente, vorausschauende Fahrweise und durch richtiges Schalten kann der Spritverbrauch spürbar gesenkt werden, ohne die Fahrzeit zu verlängern. Der richtigen Reifendruck entscheidet ebenfalls mit über den Benzinverbrauch des Autos.  Junge Führerscheinbesitzer werden bereits in der modernen benzinsparenden Fahrweise ausgebildet . Diese sollten ihr Wissen immer wieder auffrischen; „alte Hasen“ können ihren früher erlernten Fahrstil, der bei den heutigen modernen Fahrzeugen nicht mehr angebracht ist, korrigieren. Vereine oder Verbände, wie z.B. der ADAC, VCD und auch Fahrschulen bieten deshalb spezielle Spritsparkurse an. Bei vielen Unternehmen gehören Fahrerschulungen zum energiesparenden Fahren zum Standardprogramm.

Wertvolle Tipps zum Spritsparen enthält eine Veröffentlichung des Innenministeriums. Die Broschüre „Energiesparend Fahren“ steht jetzt in siebter, aktualisierter Auflage zur Verfügung. Das teilte das Innenministerium im November 2008 mit. Leicht verständlich sind die wichtigsten Tipps zum energiesparenden Fahren zusammengefasst. Technische Hintergrundinformationen ergänzen die Hinweise.

Die Broschüre kann kostenlos als pdf-download (2,6 MB) über die Internetseite des Innenministeriums bezogen werden. =>Broschüre

2008-12

66 Tipps für ein nachhaltiges Weihnachtsfest 

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„Kein Stress beim Geschenkekauf“ rät die VERBRAUCHER INITIATIVE und hilft Verbrauchern, das besondere Geschenk zu finden. Dazu gehört auch, auf die ökologischen, sozialen und gesundheitlichen Eigenschaften des Geschenkes zu achten.

Viele gut gemeinte Geschenke werden nie benutzt oder landen nach Weihnachten umgehend im Abfall. „Deshalb lohnt es sich, vorher zu überlegen, worüber sich der Beschenkte wirklich freut“, so Mareen Joachim von der VERBRAUCHER INITIATIVE.

Um bewusst zu schenken, brauchen Verbraucher keine übermenschlichen Kräfte. Es reicht schon der Blick auf die Internetseite der VERBRAUCHER INITIATIVE: Hier wird der Leser unter dem Motto "66 einfache Dinge, an Weihnachten die Welt zu retten" mit  66 einfachen Tipps zu einer nachhaltigen Weihnachtszeit inspiriert.

Die 66 Tipps können als pdf-Datei hier heruntergeladen werden:  =>66 Tipps

2009-01

Eigenheim für gefiederte Gäste

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Eigentlich sollten sie in keinem Garten fehlen: geeignete Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse. In unseren Städten und Dörfern fällt es diesen Tieren immer schwerer Nischen und Höhlen als Nistquartiere zu finden. In ausgebauten ehemaligen Schuppen sowie  neuen oder renovierten Häusern fehlen die "Schlupflöcher" für den Nestbau oder den Rastplatz. Auch sind in Gärten und Parkanlagen ältere Bäume mit Höhlen oder Morschungen aus Sicherheitsgründen kaum noch anzutreffen. Abhilfe können hierbei künstliche Nisthilfen schaffen. Gartenfreunde wissen: ein einziges Meisenpaar mit den Nachkommen  vertilgt pro Jahr etwa 70.000 (!) Raupen und rund 20 Millionen (!) Insekten. Ein vogelfreundlicher Garten lohnt sich also.

Wichtig ist jedoch darauf zu achten, daß Konstruktion, Material, Aufhängung, Brutraumgößen und Fluglochdurchmesser der Nisthilfen auf die Bedürfnisse und Verhaltensweisen der Tiere abgestimmt sind. Es ist ratsam vielfach bewährte Nisthilfen namhafter Hersteller zu verwenden.

Bei milder Witterung beginnen die ersten Vögel bereits jetzt das Revier nach geeigneten Brutmöglichkeiten zu erkunden. Die richtige Zeit also, Nisthilfen aufzuhängen. Sind bereits Nistkästen vorhanden empfiehlt es sich, die Nisthilfen vor Beginn des Brutgeschäftes nochmals zu reinigen. Möglicherweise diente der Nistkasten im Winter als willkommener Unterschlupf: Kotreste, Federn etc. könnten Parasiten enthalten, die ohne gründliches Auskratzen des Nistkastens leicht auf frisch geschlüpfte Jungvögel übertragen werden.

Das Faltblatt "Vögel im Garten" gibt hilfreiche Tipps => mehr Infos

2009-03

Fünf Gründe für Mehrweg

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Mehrweg ist auf dem Rückzug. Drei von vier Erfrischungsgetränken werden mittlerweile in Einwegflaschen verkauft, die zwar zurückgebracht, aber nicht wiederverwendet werden. Dabei weist das Mehrwegsystem eindeutige Vorteile auf in Puncto Umweltschutz sowie bei Geschmackstests.

  1. Mehrweg reduziert den Abfall. Glasflaschen werden durchschnittlich 40 mal wiederbefüllt und können danach eingeschmolzen und vollständig wiederverwertet werden. PET-Mehrwegflaschen schaffen immerhin Umlaufzahlen von 15 bis 25 Zyklen.
  2. Mehrweg stützt die Region. Getränkehersteller einigen sich auf ein Flaschenmodell, reinigen leere Flaschen und befüllen sie neu. Die leeren Flaschen müssen deshalb nicht weit transportiert werden.
  3. Mehrweg erhält Arbeitsplätze. Die Umstellung auf Einwegflaschen in wenigen Großbetrieben hat nach Aussage des Verbands des Getränke-Einzelhandels den Verlust von 160.000 regionalen Arbeitsplätzen zur Folge.
  4. Mehrweg schützt das Klima. Tausend Liter Wasser in Glasmehrwegflaschen verursachen 84 kg Kohlendioxid-Emissionen, die gleiche Menge in PET-Flaschen 139 Kilogramm.
  5. Mehrweg schmeckt besser. Bei der Produktion von PET-Flaschen entsteht Acetaldehyd, das in das Getränk übergehen kann und den Geschmack beeinträchtigt. Allein für teurere PET-Mehrwegflaschen wird ein Acetaldehyd-Blocker eingesetzt. Glas ist vollständig Geschmacksneutral.

Quelle: Bürgerinfo der UmweltBriefe 08-30.04.2009

2009-07

Raumklimageräte belasten Stromrechnung und Umwelt 

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 Umwelt- und Verbraucherschützer warnen vor stromfressenden Raumklimageräten - Klimageräte kosten bis zu 300 Euro Strom im Jahr - Der heiße Tipp: Lüften statt zahlen!

Das Bündnis energieeffizienz - jetzt! empfiehlt Verbrauchern in den heißen Wochen, die in Mitteleuropa bewährten Kühltechniken für Wohnraum und Büro:

  • Schatten spenden: Die von der Sonne beschienenen Fenster mit Vorhängen, Jalousien, Markisen oder Rollos abschatten.
  • In den heißen Stunden über Mittag eventuell sogar die Fenster schließen, damit die heiße Luft nicht in die Räume drückt.
  •  In den kühlen Stunden lüften: Morgens und nachts kräftig lüften und dafür sorgen, dass die warme Luft nach draußen strömt.

Raumklimageräte belasten die Haushaltskasse erheblich. Bis zu 300 Euro im Jahr kann ein Klimagerät die Stromkosten nach oben treiben - und die private Ökobilanz entsprechend verschlechtern. Insbesondere tragbare Kompakt-Klimageräte verbrauchen viel Energie für wenig Leistung. Da sie die warme Raumluft mit einem Schlauch durch das geöffnete Fenster leiten, sind sie ineffizient und leistungsschwach. Selbst ein Kompakt-Klimagerät der höchsten Effizienzklasse A benötigt daher 460 Kilowattstunden in den heißen Wochen, kostet den Verbraucher damit knapp 100 Euro im Jahr und belastet die private Ökobilanz mit 287 Kilogramm CO2. Das Bündnis energieeffizienz - jetzt! der führenden Umwelt- und Verbraucherschutzverbände rät daher den Verbrauchern, mobile Klimageräte nicht zu kaufen.
Wer seine Räume unbedingt mit Strom kühlen will, sollte ein sogenanntes Split-Gerät von einem ausgebildeten Fachhandwerker installieren lassen. Split-Geräte bestehen aus zwei Apparaten, die innerhalb und außerhalb des Gebäudes angebracht werden. Aber auch ein Split-Gerät der Effizienzklasse A braucht 540 Kilowattstunden pro Jahr und verursacht damit 337 Kilogramm CO2 (1). Mit steigenden Temperaturen und der weiter steigenden Verbreitung von Klimageräten, schafft sich der Klimawandel seinen eigenen Stromverbrauch. Das Klima leidet unter dieser Entwicklung sogar doppelt: Die Apparate enthalten die extrem klimaschädliche Chemikalie R134a, die insbesondere durch die häufige, unsachgemäße Installation und Wartung entweicht.
Ventilatoren sind besser als Klimageräte: Wenn die Luft doch mal dick wird, sorgen Stand- oder Deckenventilatoren für Erfrischung. Sie verbrauchen deutlich weniger Strom als ein Klimagerät.

Hintergrund:

Der effiziente Einsatz von Energie ist der Schlüssel für den Schutz von Klima und Rohstoffen. Weniger Energieverbrauch ist aber nicht nur mehr Klimaschutz, ein geringerer Verbrauch von Strom und Wärme entlastet auch entscheidend die Ausgaben - ob in Unternehmen oder in privaten Haushalten. Und viele kleine Effizienzsteigerungen führen zu den Veränderungen, die das Land gegen die Auswirkungen von wirtschaftlichen Krisen und Umweltveränderungen wappnen: Wenn Deutschland effizient beleuchtet würde, könnten drei Kraftwerke abgeschaltet werden. Doch Energiesparlampen sind nur ein Baustein für eine energieeffiziente Zukunft.

Um die langjährigen Erfahrungen und das gesammelte Wissen von Umweltschutzverbänden, Wissenschaft und Wirtschaft zusammenzuführen, haben der Deutsche Naturschutzring (DNR), der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) mit dem Öko-Institut und dem Bundesarbeitskreis für umweltbewusstes Management (B.A.U.M) die Kampagne energieeffizienz - jetzt! gestartet. Gemeinsam im Ziel, arbeiten die Kampagnenmitglieder unabhängig voneinander an der umwelt- und klimaschonenden Nutzung von Energie in Haushalten und Unternehmen und tragen so gemeinsam zur gesamtgesellschaftlichen Anstrengung für mehr Energieeffizienz bei.

Weitere Informationen unter http://www.energieeffizienz-jetzt.de/. Die vollständige BUND-Sortimentsanalyse finden Sie unter www.bund.net/klimageraete.

(1) Ein typisches Kompaktgerät der Effizienzklasse A (Angabe Effizienzlabel* lt. BUND-Sortimentsanalyse) verbraucht 460 Kilowattstunden/Jahr und kostet bei einem durchschnittlichen Strompreis von 21,43 Cent/kWh damit 98,58 € (Quelle: BDEW Stand: 01/2008).

Laut Umweltbundesamt entstehen durchschnittlich 624 Gramm CO2 pro Kilowattstunde. Somit betragen die jährlichen CO2 Emissionen eines Kompaktgeräts der Effizienzklass A 287,04 Kilogramm CO2/Jahr (Quelle: Umweltbundesamt, FG I 2.5., Stand: April 2009).

2009-09

Fairness unterm Weihnachtsbaum  

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Lebkuchen, Spielzeug, Kleidung und Schmuck unterm Tannenbaum sind typisch für das Weihnachtsfest zwischen Nordsee und Alpen. Dass diese Traditionen ohne den Handel mit Südasien nicht möglich wären, ist dabei nur wenigen bewusst. Dabei ist der Weg zu ganz besonderen Geschenken, von denen auch die Produzenten in Sri Lanka, Indien, Pakistan und Bangladesch etwas haben, häufig kürzer, als man denkt.

"Ein Holztier zum Hinterherziehen begeistert die Kleinsten, größere Kinder freuen sich zum Beispiel über Musikinstrumente wie Rasseln, Trommeln und Pfeifen", so Laura Gross von der VERBRAUCHER INITIATIVE. Dafür lohnt sich der Gang in den Weltladen oder das Stöbern in den Katalogen von Versandhändlern des Fairen Handels. Ihre Partner-Produzenten in Indien und Bangladesch garantieren den Herstellern neben gerechter Entlohnung auch medizinische Versorgung, Weiterbildung und demokratische Mitbestimmung. Zugleich können die Kunsthandwerker so traditionelle Techniken weitergeben und neue entwickeln.

Für Sportbegeisterte wäre vielleicht ein Fifa-zertifizierter Fußball ein schönes Geschenk. Etwa 70 Prozent aller weltweit hergestellten Fußbälle stammen aus den Sportartikel-Firmen Pakistans. Dort werden sie in aufwändiger Handarbeit zusammengenäht. Eine dieser Firmen hat sich dem Fairen Handel verpflichtet. Neben guten Arbeitsbedingungen, medizinischer Versorgung und Weiterbildung erhalten die Näherinnen und Näher dadurch auch einen höheren Lohn für jeden Ball mit dem Fairtrade-Siegel.

Ohne Kardamom, Zimt und Vanille sind Lebkuchen undenkbar, Pfeffer und Nelken würzen sicher Gans und Rotkohl. Diese und andere Gewürze stammen unter anderem aus Sri Lanka. Für den Fairen Handel werden sie dort unter ökologischen Bedingungen angebaut und sorgfältig von Hand verarbeitet. Den Kleinbauern sichert diese Partnerschaft ihren Lebensunterhalt in der Landwirtschaft und erlaubt ihnen, in die Bildung ihrer Kinder sowie in Gesundheits- und Altersvorsorge zu investieren.

"Das Tor zur Welt liegt im Bad Dürrheimer Kurpark" weist der städtische Umweltbeauftragte Klaus-Peter Koch auf die Möglichkeit des fairen Einkaufs im Bad Dürrheimer Weltladen hin. Dort könne jeder beim Einkauf das Gute mit dem Nützlichen verbinden und das Motto "Global denken und lokal handeln" ganz praktisch verwirklichen rät Koch weiter. Der Weltladen KARIBUNI führt neben Nahrungsmitteln und dem Bad Dürrheimer Agenda-Kaffe "Solino" ein großes kunstgewerbliches Sortiment. Angebote und Öffnungszeiten finden Sie unter  folgendem Link: -> KARIBUNI

Mehr Informationen über die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen des Fairen Handels in Indien, Pakistan, Bangladesch und Sri Lanka sowie einen Überblick über Herausforderungen und Besonderheiten dieser fernen Region erhalten Sie im aktuellen Regionen-Special Südasien unter www.oeko-fair.de.

Quelle: Pressemitteilung der Verbraucher Initiative e.V. vom 07.12.2009, ergänzt durch eigene Angaben

2009-12

Fünf Radfahrtipps

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Jeder weiß es: in Städten ist die Hälfte aller PKW-Fahrten kürzer als 5 Kilometer, kürzer als 10 Kilometer sind gar 80 Prozent aller Fahrten. In der Innenstadt ist man mit dem Fahrrad auf Strecken bis 3 Kilometer schneller am Ziel als mit jedem anderen Verkehrsmittel. Selbst auf Hauptverkehrsstraßen leiden Radfahrer wegen der besseren Luftzirkulation unter geringerer Abgasbelastung als Autofahrer bei geschlossenem Fenster. Beim Radeln verbrauchen Sie 4 Kalorien in der Minute, die körperliche Bewegung setzt Endorphine frei und die Stimmung steigt.
Die Deutschen sind im Schnitt 290 Kilometer pro Jahr mit dem Fahrrad unterwegs, die Niederländer dagegen kommen auf sage und schreibe 841 Kilometer. Wenn es gelingt, in Deutschland diese Entfernung zu verdoppeln, können jährlich mehr als fünf Millionen Tonnen CO2-Ausstoß vermieden werden!

Wann sind Sie das letzte Mal auf Ihrem Fahrrad gesessen? Fünf Radfahrtipps helfen beim umsatteln:

  1. Richtige Rahmenhöhe und hoher Reifendruck. Ermüdungsfreies Fahren ist eine Frage der richtigen Einstellung: Die rahmenhöhe muss zur Körpergröße passen. Stramm aufgepumpte Reifen rollen leichter als schlaffe.
  2. Hohe Trittfrequenz. Fahren Sie mit weniger Kraft und dafür hoher Trittfrequenz. Die meisten Stürze ereignen sich, wenn man geistig ermüdet oder unkonzentriert ist. Ausdauernd fahren Sie bei achtzig bis hundert Umdrehungen pro Minute. Wenn Sie sich beim Treten noch gut unterhalten können, ist auch die Sauerstoffversorgung des Herzens gewährleistet. Sobald es in den Beinen zieht: herunterschalten!
  3. Wege auf Radtauglichkeit prüfen. Testen Sie einmal, ob Sie Ihren täglichen Weg zur Arbeit nicht auch mit dem Fahrrad bewältigen können, vielleicht sogar verlängert durch radlerfreundliche nebenstraßen und Grünanlagen. Binnen dreißig Minuten schaffen Sie ohne Hetze eine Strecke von zehn bis zwölf Kilometer. Optimal ist eine Belastungsdauer von einer halben bis zu einer Stunde täglich.
  4. Vorsicht beim Fahrradkauf. Halten Sie sich bei Billigangeboten aus Discountern und Baumärkten zurück. Denn bei Rädern, die weniger als hundert Euro kosten, arbeiten Kette und Schaltwerk oft nicht richtig zusammen. Tests deckten in Fällen solcher Geiz-ist-geil-Produkte gravierende Sicherheitsmängel auf. Für ein gutes Fahrrad ohne überflüssige Extras müssen Sie mit etwa 400 Euro rechnen.
  5. Kurze Strecken immer mit dem Rad. Überlegen Sie, wie oft Sie eine kurze Strecke mit dem Rad statt mit dem Auto fahren könnten. Jede Kurzstrecke kostet Sie im Auto etwa 50 Cent, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist es noch deutlich teurer (dafür aber entspannter). Steigen Sie nur zwei Mal pro Woche in den Sattel und lassen das Auto dafür stehen, kommen in einem Jahr schon 80 Euro zusammen. Außerdem sparen Sie: Schwefeldioxid, Stickoxid, Ozon, Kohlenwasserstoffe und Kohlenmonoxid. Alles Schadstoffe, die Ihre Gesundheit beeinträchtigen können.

> Weitere Überzeugungsarbeit leistet die 20-seitige Broschüre Kurzstreckenfahrschule:
 www.kopf-an.de/sites/default/files/RZ_KSFS_web.pdf

Auszug aus: UmweltBriefe 08 vom 29.04.2010, bürgerinfo

2010-04

Nachhaltiges Spülen

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Was ist ökologischer, was ist ökonomischer: Tassen, Teller und Besteck mit der Hand zu spülen oder in die Maschine zu stecken? Selbstverständlich die Handwäsche, werden Sie spontan sagen. Doch dem ist nicht so. Denn kaum zu glauben, aber wahr: eine Spülstudie am Lehrstuhl für Haushaltstechnik der Universität Bonn hat die Spülmaschine zum Sieger gekürt. Sie säubert bequemer, umweltfreundlicher und kostengünstiger.
Unsere neun Spültipps helfen zusätzlich beim Sparen.

Für zwölf Maßgedecke oder 140 Geschirrteile verbraucht eine haushaltsübliche Spülmaschine durchschnittlich nur 15 Liter Wasser und 1,05 Kilowattstunden Energie. Ein einziger Spülgang kostet demnach inklusive Wasser, Reiniger, Klarspüler und Salz etwa 37 Cent. Die gleiche Menge von Hand gespült verschlingt im Durchschnitt rund 50 Liter Wasser und 1,3 Kilowattstunden Energie,  insgesamt etwa 66 Cent. Nach Berechnungen der Uni Bonn gibt ein Zwei-Personen-Haushalt fürs Spülen jährlich zwischen 37 und 153 Euro aus. Er verbraucht beim Spülen, je nachdem ob in der Geschirrspülmaschine oder von Hand, zwischen 2 000 und 15 000 Liter Wasser jährlich und zwischen 140 und 360 Kilowattstunden Energie. In puncto Klimagasausstoß verursacht jeder Haushalt fürs Geschirrspülen jährlich zwischen 90 und 220 Kilogramm Kohlendioxid (CO2).

Neun Spültipps für die Maschine

1. Grobe Verschmutzungen einfach mit Haushaltspapier abwischen. In keinem Fall von Hand vorspülen – das vergeudet nur unnötig Wasser.

2. Wasserhärte und Klarspüldosierung genau einstellen. So dosiert die Maschine nicht mehr als nötig. Der Härtebereich des Wassers in Bad Dürrheim ist im gesamten Versorgungsgebiet "hart". Mehr Informationen zum Trinkwasser erhalten Sie ->hier

3. Separate Reiniger-, Salz- und Klarspülerprodukte nutzen. Diese können Sie nach Bedarf dosieren – das schont Umwelt und Geldbeutel. Wenn Sie 2in1-Reinigungstabs verwenden, können Sie auf den Klarspüler verzichten, bei 3in1-Reinigungstabs auch aufs Enthärter-Salz.

4. Nutzen Sie den Platz aus und schalten Sie erst ein, wenn das Gerät voll beladen ist. Das Geschirr wird übrigens leichter sauber, wenn es sich nicht gegenseitig berührt.

5. Leichte Verschmutzungen werden auch mit Spar- oder Kurzprogramm und bei niedrigen Temperaturen sauber. Dies schont das Geschirr und spart Strom und Wasser.

6. Einmal pro Monat mit 65 °C spülen. Das beugt Fettablagerungen vor und schützt vor technischen Defekten.

7. Dreckige Spülmaschinensiebe kurz unter fließendem Wasser reinigen. Verschmutzte oder verstopfte Siebe führen zu verlängerten Betriebszeiten und zu höheren Energiekosten.

8. Regelmäßige Kontrolle spart Ärger. Sollte sich Kalk oder Fett abgelagern, können Sie dies mit einem Maschinenpfleger entfernen. In den Düsen und Lagerungen der Sprüharme und in den Abflusssieben können sich Speisereste festsetzen. Bei Bedarf nach Anweisung reinigen.

9. Gönnen Sie Ihrer Spülmaschine während längerer Abwesenheit einen Türspalt Frischluft. Ihre Maschine ist für eine Ruhezeit aber erst dann gerüstet, wenn Sie den Wasserzulaufhahn schließen und den Netzstecker ziehen. Zurück aus dem Urlaub können Sie angesammelten Bakterien beim ersten Spülgang mit einer höheren Temperatur zu Leibe rücken.

> Welche Geräte sparsam und leise sind, lesen Sie unter www.ecotopten.de/prod_spuelen_prod.php
> Weitere Infos zum nachhaltigen Waschen erhalten Sie unter www.forum-waschen.de

Angaben aus: UmweltBriefe 10/10; 27.Mai 2010

2010-05



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